Ergonomie und Sicherheit

Aktive Unfallprävention

© Fraunhofer IPA

Beschreibung

  • Verringerung von Arbeitsunfällen im Zusammenhang mit motorgetriebenen mobilen und stationären Maschinen sowie Gefahrenstellen
  • Konzept der Mensch-Detektion und automatisierte Erkennung von Gefahrensituationen
  • Realisierung mittels mobilen und stationären Sensorkonzepten für die sichere Erfassung und Interpretation der Bewegung des Arbeiters (Radar, Funk und Bewegungssensoren)
  • Akzeptanz mittels ergonomischer Integration der Sensoren


Veränderung der Arbeit

  • Einbindung des Gefahrenerkennungssystems in die Not-Aus-Mechanismen von potenziell gefährlichen Anlagen und Maschinen
  • Ausstattung des Arbeiters und des Arbeitsumfelds
  • Qualifikation des Führungspersonals für den Einsatz von sensorischen Gefahrenerkennungssystemen
     

Mehrwert und Nutzen

  • Deutliche Reduktion der tödlichen und nicht tödlichen Arbeitsunfälle
  • Sichere Gestaltung des Arbeitsumfelds
  • Umsetzung von neuartigen Mensch- Technik-Kooperationen
     

Kontakt

Bernhard Kleiner
Telefon +49 711 970-3718
bernhard.kleiner@ipa.fraunhofer.de

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Livevisualisierung von Belastung

© Fraunhofer IPA

Beschreibung

  • Intuitive Visualisierung von ergonomischen Bewegungsabläufen
  • Zu Trainingszwecken kann ein auf Inertialsensoren basierender Anzug getragen werden, mit dem die Bewegungen des gewohnten Arbeitsprozesses erfasst werden.
  • Spezielle Software stellt ungünstige Gelenkbewegungen optisch dar.




     

Veränderung der Arbeit

  • Werker erhalten Unterstützung, um ihre Bewegungsabläufe ergonomisch zu optimieren.
  • Ergonomisch günstigere Bewegungsabläufe können erarbeitet und als Trainingsvorlage gespeichert werden.
  • Externe Ergonomie-Experten können anonym zurate gezogen werden.
     

Mehrwert und Nutzen

  • Stärkeres Bewusstsein für ergonomische Bewegungsabläufe
  • Erstellung geeigneter Muster- Bewegungsabläufe zu Trainingszwecken neuer Mitarbeiter
  • Hilfsmittel für Werker zur eigenständigen Überprüfung ihrer eigenen Abläufe
     

Kontakt

Urban Daub
Telefon +49 711 970-3645
urban.daub@ipa.fraunhofer.de

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Stuttgart Exo-Jacket

© Ludmilla Parsyak, Fraunhofer IPA

Beschreibung

  • Entlastung der Mitarbeiter bei Hebetätigkeiten und Überkopfarbeiten durch ein Exoskelett
  • Live-Vorführung des aktiv angetriebenen Exoskeletts inklusive Echtzeitdarstellung der Motorleistungen
  • Exoskelett folgt der Bewegung der Arme und bietet Kraftunterstützung; die zusätzliche Last wird in die Hüfte oder in den Boden eingeleitet.



     

Veränderung der Arbeit

  • Ergonomische Unterstützung bei Arbeiten in der Montage, Logistik und Produktion
  • Arbeitsplatz wird attraktiver für den Werker, da der Bewegungsapparat geschont wird.
  • Werker ermüdet später und bleibt dadurch länger produktiv.
     

Mehrwert und Nutzen

  • Senkung der körperlichen Belastung zur Vorbeugung von arbeitsbedingten Krankheiten
  • Nachhaltiger Einsatz des Menschen in der Arbeitsumgebung der Zukunft hinsichtlich des demografischen Wandels
     

Kontakt

Marius Fabian
Telefon +49 711 970-3642

marius.fabian@ipa.fraunhofer.de

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Radar zur Mensch- und Robotererkennung

Beschreibung

  • Objekte mit unterschiedlichen Querschnitten können in der gescannten 2D-Karte identifiziert und verfolgt werden.
  • Radar funktioniert bei unterschiedlichen Sichtverhältnissen und ist unabhängig von Oberflächen und Texturen.
  • Menschen können von Robotern und anderen Objekten unterschieden werden.
  • Radar-Erfassung der Ebene bis zu 200m2.

     

Veränderung der Arbeit

  • Menschen arbeiten und bewegen sich in zaunfreien Sicherheitszonen.
  • Anpassungsfähige Sicherheitszonen für jeden industriellen Arbeitsplatz.
  • Mobile Roboter oder fahrerlose Transportfahrzeuge lösen keinen falschen Sicherheitsalarm im industriellen Arbeitsbereich aus.
     

Mehrwert und Nutzen

  • Robustes System als Enabler für industrielle Arbeitsplätze mit Mensch und Roboter.
  • Sicherheitsüberwachung unter erschwerten Sichtbedingungen wie Staub, Rauch und unterschiedliche Temperaturen.
  • Geringere Fehlerrate der Sicherheitsschalter im Arbeitsprozess mittels Mensch-Detektion.
     

Kontakt

Fady Aziz
Telefon +49 711 970-3723
fady.aziz@ipa.fraunhofer.de

Mobile Bewegungserfassung am Menschen

Beschreibung

  • Mobile Bewegungserfassung am Menschen unter Verwendung optischer Sensoren auf Glasfaserbasis (Ø 250 µm)
  • Erfassung der dreidimensionalen Armbewegung eines Arbeiters am Beispiel eines Arbeitsplatzes für die manuelle Montage
  • Driftfreie Langzeitbewegungserfassung zur Analyse und Überwachung von Arbeitsabläufen




     

Veränderung der Arbeit

  • Erfassung menschlicher Bewegungen ohne negative Beeinflussung von Arbeitsabläufen Minimalistische Sensorik
  • Unabhängig von Einsatzort und Arbeits-bedingungen: Anwendbar in der Fabrik als auch im Büro
  • Anpassung von Arbeitsmitteln, -plätzen und -abläufen
     

Mehrwert und Nutzen

  • Optimierung von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen zur Erhöhung der Produktivität
  • Vermeidung von arbeitsbedingten Langzeit-schäden am Arbeiter durch Analyse von Arbeitsprozessen
  • Arbeiterüberwachung in gefährlichen Arbeitsumgebungen
     

Kontakt

Christopher Riehs
Telefon +49 711 970-1347
christopher.riehs@ipa-extern.fraunhofer.de

Szenenanalyse zur Unfallerkennung

© Fraunhofer IPA

Beschreibung

  • Unmittelbare Entdeckung von Unfällen und Notsituationen an Arbeitsplätzen mit geringer Personaldichte
  • Tracking der Person mithilfe optischer Sensorik
  • Automatische Erkennung von abweichenden Körperhaltungen als Notsituation (liegend oder auf dem Boden gekrümmt) und anschließende Alarmierung des Ersthelfers durch ein eskalierbares Alarmierungssystem


     

Veränderung der Arbeit

  • Sofortige Erkennung von Unfällen in abgelegenen, gefährdeten Arbeitsbereichen
  • Steigerung des Sicherheitsgefühls dank zügiger Alarmierung des Ersthelfers oder anderer Mitarbeiter
  • Keine aktive Bedienung eines »Totmann«-Schalters oder das Tragen zusätzlicher Sensorik mehr nötig
     

Mehrwert und Nutzen

  • Erhöhung der Arbeitssicherheit für die Mitarbeiter
  • Verringerung der Spätfolgen von Unfällen durch die Zeitreduktion zwischen Unfall und Unfallerkennung
  • Leicht integrierbar in bestehende Umgebungen
     

Kontakt

Dr. Julia Denecke
Telefon +49 711 970-1829
julia.denecke@ipa.fraunhofer.de

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