Beratungsangebote

© Foto Bernd Müller, Fraunhofer IAO

Angebote zur Beratung

Hier finden Sie unsere Beratungsangebote mit detaillierten Informationen und Ansprechpartnern.

  • Produktionsassessment 4.0

    Das Beratungsprodukt für eine vernetzte und digitalisierte Zukunft

    Virtuell, flexibel und digital vernetzt. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Smart, intelligent und autonom. Das ist die Produktion der Zukunft! Das ist Industrie 4.0! Als Vorreiter für innovative Technologien und schnelle Prozesse sind die heutigen Anforderungen an moderne Produktionssysteme größer denn je. Doch nur, wenn Unternehmen die enormen Potenziale und die damit verbundenen Chancen der vierten industriellen Revolution kennen und die komplexen Anforderungen der Märkte begreifen, haben sie die Chance, bestehende Prozesse zu optimieren und den Wünschen ihrer Kunden selbstbewusst gegenüber zu treten.

    Was ist das Produktionsassessment 4.0?

    Das Produktionsassessment 4.0 ist ein Beratungsprodukt, das auf Grundlage einer umfassenden Informationsfluss- und erweiterten Wertstromanalyse den spezifischen Reifegrad Ihres Unternehmens in den Bereichen Lean Management und Industrie 4.0 identifiziert. Darauf aufbauend leiten wir gemeinsam für Ihr Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen in Form von Anwendungsfällen und User Stories für eine vernetzte und digitalisierte Zukunft ab. Die Reifegradeinstufung ist eine Orientierungshilfe, bis zu welchem Grad Lean Management-Methoden in Ihrem Unternehmen bereits umgesetzt wurden und an welchen Stellen die Effektivität und Effizienz des Wertschöpfungssystems durch Industrie 4.0 vergrößert werden kann. Das Reifegradmodell ist in ein umfassendes und »schlankes« Assessmentkonzept eingebettet, um notwendige Informationen zur Reifegradeinstufung systematisch erfassen und analysieren zu können. Es greift zudem die Visionen rund um Industrie 4.0 auf und schafft realisierbare sowie individuelle Entwicklungsstufen.

    Vorgehensweise im Produktionsassessment 4.0

    Phase 1: Zielfindungsworkshop sowie Informationsfluss- und Wertstromanalyse

    Im Rahmen eines ersten Workshops wird der strategische Analyserahmen des Assessments definiert. Nach einem Kick-Off Meeting erfolgt die Aufnahme der IST-Analyse anhand verschiedener Workshops und einer Produktionsbegehung. Den Fokus legen wir hier nicht nur auf die Produktionsprozesse, sondern auf den gesamten Wertstrom vom Kunden zum Kunden. Es erfolgt die Identifizierung des Lean Management und Industrie 4.0-Reifegrades.

    Phase 2: Beschreibung erster Industrie 4.0-Potenziale

    Im nächsten Schritt bewerten wir die IST-Analyse im Detail, um daraus konsolidierte Handlungsfelder abzuleiten. Auf Basis dieser leiten wir gemeinsam in weiteren Workshops mögliche Industrie 4.0 Anwendungsfälle ab. So stellen wir sicher, dass die Handlungsfelder benutzergerecht behoben werden. Diese Anwendungsfälle werden dann innerhalb einer Erstbewertung evaluiert und priorisiert.

    Phase 3: Detaillierte 4.0-Anwendungsfälle und Detail-Bewertung

    Die in Phase 2 ermittelten Anwendungsfälle werden nun in Form von User Stories detailliert erarbeitet und die Voraussetzung für deren Umsetzung definiert. In einer Detailbewertung wird jede einzelne User Story auf ihre Bedeutung und ihren quantitativen und qualitativen Nutzen geprüft und anschließend im Gesamtzusammenhang eingeordnet.

    Phase 4: Umsetzungsplanung

    Abschließend definieren wir den Ziel-Wertstrom, eine Umsetzungs-Roadmap und mögliche Migrationspfade. Ebenso identifizieren und planen wir notwendige organisationale und prozessuale Anpassungen. Falls gewünscht, unterstützen wir Sie bei der Auswahl eines Realisierungsunternehmens und begleiten die Umsetzung entlang der definierten Roadmap.

    Ihr Nutzen

    • Einstieg in das Thema Industrie 4.0 und Schaffen von Bewusstsein in der gesamten Organisation auf allen Ebenen
    • Entwicklung eines unternehmensspezifischen Industrie 4.0-Zielbilds
    • Transparente Einstufung der betrachteten Bereiche gemäß Lean- und Industrie 4.0-Reifegraden sowie Aufzeigen des Produktivitätspotenzials
    • Darstellung der momentanen Situation bezüglich der Informations- und Datenflüsse
      • Informationsflüsse entlang der Produktionsprozesse (inklusive Rüstprozesse, Störungsprozesse etc.)
      • Informationsflüsse entlang der Schnittstellen wie zum Beispiel Arbeitsvorbereitung und Produktion (horizontale Informationsflüsse)
      • Informationsbedarfe der Akteure innerhalb dieser Prozesse
      • Identifikation von Medienbrüchen und Informationsgeschwindigkeiten/ -qualitäten
    • Transparente Darstellung von bewerteten Optimierungspotenzialen und Identifikation von konkreten Handlungsfeldern

    Kontakt

    Bastian Pokorni

    Telefon +49 711 970-2071
    bastian.pokorni@iao.fraunhofer.de

    Maik Berthold
    Telefon +49 711 970-2208
    maik.berthold@iao.fraunhofer.de

  • Sicherheit für Roboteranlagen

    © Foto Fraunhofer IPA

    Prozess der Risikobeurteilung nach ISO 12100

    Die Herausforderungen von komplexen Roboteranlagen

    Das Thema Sicherheit von Roboteranlagen wird immer komplexer:

    • Dezentrale Steuerungen erhöhen die Komplexität der Gesamtanlage.
    • Nicht-trennende Schutzeinrichtungen erlauben einen barrierefreien Zutritt oder situativ angepasste Schutzbereiche.
    • Elektronische, programmierbare Steuerungsteile mit Sicherheitsfunktionen erfordern eine besonders sorgfältige Softwareentwicklung und die Einhaltung definierter Prozesse.
    • Die direkte Kooperation von Mensch und Roboter stellt zusätzliche Anforderungen an den Personenschutz.

    Gesetzgebung und Normung bieten neue Chancen

    Die detaillierten Normen zur Robotersicherheit anzuwenden, stellt hohe Anforderungen an Unternehmen, die Roboteranlagen in Verkehr bringen – sei es bei der Gestaltung der Geschäftsprozesse, der Produktentwicklung oder dem Qualitätsmanagement. Die Normen zu beherrschen, bietet jedoch auch die Chance, Alleinstellungsmerkmale im Markt zu entwickeln. Dabei können Sie unsere Erfahrung nutzen: Durch die langjährige Mitarbeit im Normungsgremium zur Robotersicherheit gestaltet das Fraunhofer IPA die Entwicklung der Normen aktiv und ist über den neuesten Stand stets im Bilde.

    Unser Angebot

    Das Fraunhofer IPA unterstützt Sie in allen Phasen der Anlagenentwicklung, bei der Beurteilung der Anlagensicherheit sowie der Umsetzung der erforderlichen Prozesse.

    • Risikoanalysen:
      In einem ein- oder mehrtägigen Workshop erstellen wir gemeinsam mit Experten Ihres Unternehmens eine Risikobeurteilung für eine Ihrer Anlagen.
    • Sicherheitskonzepte:
      Wir entwickeln für Sie ein Sicherheitskonzept. Ziel ist dabei die Erstellung und technische Ausgestaltung eines tragfähigen Sicherheitskonzeptes, das eine möglichst hohe Produktivität und gute Bedienbarkeit bei geringen Kosten gewährleistet.
    • Beratung:
      Sie haben konkrete Probleme bei der Anlagensicherheit? Sie brauchen eine Expertenmeinung, Empfehlungen zum weiteren Vorgehen oder technische Lösungsansätze? Nutzen Sie einfach unser Beratungsangebot auf Tagessatzbasis: Hier gibt Ihnen ein Experte des Fraunhofer IPA neue Impulse zur Lösung Ihrer Fragen zur Anlagensicherheit.
    • Unterstützung bei der CE-Kennzeichnung:
      Gemeinsam mit technischen Experten Ihres Unternehmens erstellen wir die entsprechenden Dokumente.

    Ihr Nutzen

    • Sie passen Ihre Roboteranlagen – kostengünstig und schnell – an geänderte, aktuelle Sicherheitsnormen an und setzen die erforderlichen Prozesse zur Dokumentation in Ihrem Unternehmen effizient um.
    • Sie finden neue Lösungen für Ihre Sicherheitsfragen und erzielen Vorteile in den Bereichen Sicherheit, Produktivität und Kosten.
    • Sie profitieren vom Know-how des Fraunhofer IPA und nutzen die Chancen der neuen Sicherheitsnormen!

    Kontakt

    Thomas Dietz
    Telefon +49 711 970-1152
    thomas.dietz@ipa.fraunhofer.de

    Dominik Keusch
    Telefon +49 711 970-1357
    dominik.keusch@ipa.fraunhofer.de

  • Der Industrie 4.0 Unternehmensnavigator - Ihr Weg zur Einführung digitaler Technologien

    © Foto Rainer Bez, Fraunhofer IAO

    Industrie 4.0 – neue Potenziale erschließen

    Wir stehen heute am Anfang der vierten industriellen Revolution. Bisher haben nur wenige Unternehmen breite Erfahrung mit fertigungsbezogenen Anwendungsfällen der Industrie 4.0 gesammelt. Noch weniger Unternehmen bieten hierzu fertige Lösungen an. Langfristig erwarten Experten durch die Digitalisierung jedoch Effizienzsteigerungen von 30 bis 50 Prozent, gemittelt über alle Unternehmensbereiche. Auch das Angebot digitaler Mehrwertdienste, die mit dem eigenen Produkt vernetzt sind, wird immer mehr genutzt – zum Aufbau neuer Geschäftsmodelle, um neue Kundengruppen zu erschließen oder neue Einnahmequellen im bestehenden Kundenkreis zu generieren.

    Nutzen Sie das digitale Potenzial für Ihr Unternehmen

    Mit unserem Beratungsangebot »Industrie 4.0 Unternehmensnavigator« machen Sie das digitale Potenzial für sich nutzbar: Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir vor Ort Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens. Das Ziel dabei ist, Potenziale zu entdecken, die Sie mit Hilfe von Industrie 4.0-Technologien ausschöpfen können. Mögliche Anwendungsfälle werden auf Kosten, Zeit und Know-how-Anforderungen untersucht und der Aufwand dem zu erwartenden Nutzen gegenübergestellt. Auf dieser Grundlage entwickeln wir maßgeschneiderte Handlungsempfehlungen, mit deren Hilfe Sie eine belastbare Strategie für die Digitalisierung Ihres Unternehmens aufstellen können.

    Unser Beratungsangebot »Industrie 4.0 Unternehmensnavigator«

    Um die für Sie bestmöglichen Handlungsempfehlungen zu entwickeln, ist zunächst ein Überblick über die bestehenden Produktions- und IT-Systeme in Ihrem Unternehmen notwendig.

    Schritt 1: Readiness-Check
    Welche Technologien kommen in Ihrer Fertigung und Ihren Produkten zum Einsatz? Diese Frage beeinflusst das Vorgehen bei der Umsetzung neuer Anwendungsfälle maßgeblich. Das Ergebnis dieses Assessments dient als Benchmark für Ihr Unternehmen.

    Schritt 2: Potenzialanalyse
    Wo schlummern die greifbaren Potenziale in Ihrer Produktion und Ihren Produkten? Unsere Experten ermitteln bei Ihnen vor Ort eine Liste möglicher Industrie 4.0-Anwendungsfälle.

    Die Entwicklung Ihrer persönlichen Optimierungsstrategie

    Auf Basis der ermittelten Ausgangslage und der Potenzialabschätzung werden die möglichen Industrie 4.0-Anwendungsfälle bewertet.

    Schritt 3: Roadmap
    Welche Anwendungsfälle sollten zuerst umgesetzt werden, um zeitnah eine Verbesserung zu erreichen oder um sich strategisch optimal auszurichten? Diese Entscheidung hängt nicht allein vom Optimierungspotenzial ab, sondern wird maßgeblich durch Ihre betriebliche Ausgangslage und übergeordneten Unternehmensziele bestimmt. In diesem abschließenden Schritt entwickeln wir Ihre persönliche Roadmap, die bei der Umsetzung der für Ihr Unternehmen vielversprechendsten Industrie 4.0-Anwendungsfälle als Handlungsempfehlung dient.

    Ihr Nutzen

    • Sie profitieren von einem persönlichen Assessment technologischer Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens hinsichtlich Industrie 4.0.
    • Sie erhalten ein neutrales Benchmark von Fertigung und Produkten.
    • Eine Vor-Ort-Analyse deckt Optimierungspotenziale in Ihrem Unternehmen auf.
    • Wir ermitteln konkrete Industrie 4.0-Anwendungsfälle für Ihr Unternehmen.
    • Sie identifizieren »QuickWins«
    • Sie erhalten eine Roadmap für die Umsetzung der für Ihr Unternehmen vielversprechendsten Industrie 4.0-Anwendungsfälle.

    Kontakt

    Bumin Hatiboglu
    Telefon +49 711 970-1642
    bumin.hatiboglu@ipa.fraunhofer.de

    Andreas Bildstein
    Telefon +49 711 970-1255
    andreas.bildstein@ipa.fraunhofer.de

  • Qualität 4.0 für die Additive Fertigung - Der Weg zur Qualifizierung von additiv gefertigten Bauteilen

    © Foto Fraunhofer IPA

    Herausforderungen an die Produktqualität

    Sei es bei der Produktgestaltung, Konstruktion, Produktion oder der Geschäftsmodellierung: Additive Fertigungsverfahren ermöglichen ganz neue und kreative Ansätze. Dadurch entstehen aber auch neue Anforderungen an den Bauprozess selbst. Soll die Additive Fertigung in Zukunft in der Industrie ihren festen Platz einnehmen, ist eine verlässliche Produktqualität unabdingbar. Aussagen über die Einhaltung von Geometrietoleranzen sind dafür genauso zwingend erforderlich wie eine Produktzertifizierung mit exakten, quantifizierbaren, physikalischen Parametern: Die Qualität der Bauteile muss nachhaltig gesichert und auch jederzeit reproduzierbar sein.

    Beherrschen Sie die Qualität Ihres Produktes?

    Eine verlässliche Qualität additiv gefertigter Bauteile sicherzustellen, ist im Moment noch schwierig. Denn bisher stehen für die additiven Fertigungsverfahren weder Qualitätsstandards noch ein allgemein akzeptiertes Qualitätsmanagementsystem zur Verfügung. Entlang der additiven Prozesskette sind fünf Aspekte für das Qualitätsmanagement von essentieller Bedeutung: die Produktionsanlage, das Material, der Herstellungsprozess, das Produkt und die Produktendbearbeitung. Hier Einflussparameter für die Qualität zu erkennen, zu kontrollieren oder zu beeinflussen, ist heute noch eine Herausforderung. Eine systematische Herangehensweise, Planung sowie Qualifizierung sind gefragt.

    Die Module unseres Beratungsangebotes

    Unsere Beratung möchte Ihnen das Basis-Knowhow für ein intelligentes Inline-Qualitätsmodul für die Additive Fertigung vermitteln. Dieses Qualitätsmodul bietet:

    • ein Verfahren zur Identifikation von Inline-Defekten und -Fehlern
    • eine Fehlergewichtung für die Inline-Qualitätskontrolle
    • einen Aktionsplan bzw. einen prinzipiellen Aufbau für die Inline-Qualitätskontrolle, inklusive Bauteilprotokoll

    Schritt 1: Inline-Defekte und -Fehler erkennen

    Im ersten Schritt werden die Prozesse Ihrer Fertigung analysiert - mithilfe eines deduktiven Verfahrens, das mit einer qualitativen Top down-Fehlerbaumanalyse kombiniert wurde. Dabei werden Inline-Effekte, Defekte und Fehler erkannt. So können die Prämissen festgelegt und Aufgaben identifiziert werden – für die zukünftige Inline-Qualitätskontrolle und eine In-situ-Prozessoptimierung und -regelung. Außerdem wird ein Ranking-Verfahren für die Gewichtung der Effekte, Defekte und Fehler vorgestellt.

    Schritt 2: Der Aktionsplan für die Inline-Qualitätskontrolle

    Die Teilziele des Aktionsplans sind:

    • eine modulare Hardware-Plattform bzw. Technologien und Sensoren für die Datenerfassung
    • eine modulare Software-Plattform für Bildaufnahme und Fehlerdetektion – mit ‚Industrial Image Processing (IIP) Software Engine-Algorithmen‘
    • die Protokollierung des Produktherstellungsprozesses – als Basis für die Bestimmung der selbstadaptiven Produktionsparameter

    Ihr Nutzen

    • Sie erhöhen die Qualität Ihres Endproduktes.
    • Sie erreichen eine bessere Reproduzierbarkeit.
    • Die Durchlaufzeiten werden verkürzt.
    • Sie arbeiten mit geringeren Stückkosten.
    • Sie produzieren mit einer höheren Prozessfähigkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
    • Sie bekommen Unterstützung für die zukünftige Bestimmung der selbstadaptiven Produktionsparameter.
    • Sie bekommen Unterstützung für die Qualifizierung von additiv gefertigten Bauteilen.
    • Individualisierte Produkte und komplexe Massenprodukte – ab Losgröße 1.
    • Durch Qualität 4.0 machen Sie Ihre Additive Fertigung für die Industrie 4.0 fit.

    Kontakt

    Simina Fulga
    Telefon +49 711 970-1856
    simina.fulga@ipa.fraunhofer.de

    Ira Effenberger
    Telefon +49 711 970-1853
    ira.effenberger@ipa.fraunhofer.de

  • Smart Blueprint 4.0 für die Arbeit 4.0 - Das Verhalten von Menschen im Zusammenspiel mit intelligenter Technik planen und üben

    Virtuelles Kooperationsszenario für Arbeitsprozesse in der Industrie 4.0

    Herausforderung Industrie 4.0: Komplexe Systeme steuern

    Indem Maschinen durch intelligente Informationstechnologie vernetzt werden, wird die Steuerung der Produktion flexibler. Neue Daten – zum Beispiel aus Sensorik oder Aktorik – erlauben es der Steuerungssoftware, den Status eines Produktionssystems immer präziser zu erfassen. Die vorausschauende Wartung ist nur ein Beispiel: Immer mehr Aktivitäten können automatisch in Gang gebracht werden. Die neue Intelligenz der Systeme führt zu einer veränderten Arbeitsteilung zwischen Mitarbeiter und Technik. Maschinen übernehmen schrittweise Steuerungsaufgaben des Menschen. Das Aufgabenprofil der Mitarbeiter steht vor umfassenden Veränderungen.

    Beherrschen Ihre Mitarbeiter die intelligente Produktion?

    Die Schritte eines Produktionsunternehmens auf dem Weg zur Industrie 4.0 sind anspruchsvoll und voller Risiken. Erfahrung mit der Steuerung der vernetzten und intelligenten Systeme ist nötig. Auch Strategien, um sich gegen Systemstörungen abzusichern, erfordern umfassendes Know-how. Die hochflexible Fertigung der intelligenten Fabrik setzt standardisierte Prozessmodule der Auftragsbearbeitung voraus. Mitarbeiter und intelligente Technik müssen in diesem Prozess als eingespieltes Team agieren: All das erfordert eine systematische Planung und Qualifizierung. Unsere Planungsunterstützung »Smart Blueprint 4.0« hilft Ihnen dabei.

    »Smart Blueprint4.0«: Das Vorgehen

    Schritt 1: IST-Arbeitsprozesse modellieren

    Im ersten Schritt werden wichtige Arbeitsprozesse ausgewählt, die sich durch eine Digitalisierung verändern. Deren IST-Stand wird – auf den Ebenen Mensch, Produktionstechnik und intelligente Software – allgemeinverständlich modelliert.

    Schritt 2: PLAN-Szenarien entwickeln

    Im zweiten Schritt werden PLAN-Szenarien der künftigen Arbeitsteilung zwischen Mensch und intelligenter Technik entwickelt, mit dem Ziel:

    • eingeschwungene Mensch-Technik-Routinen für flexibel gesteuerte Fertigungsaufträge zu etablieren.
    • die Aufgaben- und Systembeherrschung der Mitarbeiter zu sichern.
    • die Zeiten für Anlauf- und Rekonfiguration der Produktionsabläufe zu verkürzen.

    Schritt 3: Die Systembeherrschung in der virtuellen Realität testen

    Die PLAN-Arbeitsprozesse werden im dritten Schritt in der virtuellen Realität mit handelnden Avataren dargestellt. Möglich sind auch

    • eine filmische Darstellung im Video.
    • Planspiele: Als Avatar werden die neuen Arbeitsprozesse selbst erlebt und gestaltet.
    • ein Unternehmenstheater, bei dem professionelle Schauspieler das Verhalten wichtiger Zielgruppen im Unternehmen darstellen.

    Ihr Nutzen

    • Sie entwickeln gezielt Kompetenzen für die Beherrschung der intelligenten Produktion.
    • Sie etablieren einheitliche Handlungsstrategien für bereichsübergreifende Teams.
    • Sie erreichen eine schnellere Rekonfiguration der flexiblen Produktion.
    • Sie vermeiden Akzeptanzprobleme neuer Arbeitsprozesse.
    • Sie bekommen Unterstützung für Qualifizierung und Change Management in der Industrie 4.0.

    Kontakt

    David Kremer
    Telefon +49 711 970-2223
    david.kremer@iao.fraunhofer.de

    Sibylle Hermann
    Telefon +49 711 970-2020
    sibylle.hermann@iao.fraunhofer.de

  • Virtuelle Kooperation in der Arbeit 4.0 - Arbeiten und Lernen im Virtuellen Raum

    © Foto vitero GmbH

    Kreativer Austausch im technologischen Arbeitsumfeld

    Im Zuge von Industrie 4.0 entwickeln sich nicht nur die Kommunikationstechnologien weiter: Wir haben auch mit immer mehr und mit immer unterschiedlicheren Kommunikationspartnern zu tun. Agiles Projektmanagement und flexible Arbeitszeiten verändern darüber hinaus Inhalte, Dauer und Häufigkeit von Meetings.

    Bleiben wird bei allen Veränderungen jedoch auch in Zukunft das Bedürfnis nach verlässlicher Kommunikation in einem geschützten Rahmen. Und im Zuge der fortschreitenden Technologisierung wird der Wert von Kommunikation steigen, die Emotionen anspricht und einen kreativen Austausch fördert.

    Flexible und mobile Kommunikation im virtuellen Raum

    Spontane Online-Treffen, um ein Problem schnell und kreativ zu lösen, werden sich als Kommunikationsformat noch stärker als bisher etablieren. Auch weil Arbeitsprozesse heute immer komplexer und abstrakter werden, gewinnen Visualisierung und die Zusammenarbeit für partizipative Lösungen an Bedeutung. Der neueste Stand technischer Möglichkeiten erlaubt immer effizientere Formen der Gesprächsführung und Moderation im virtuellen Raum. Um sie effektiv nutzen zu können, ist allerdings Methodenwissen und regelmäßige Praxis notwendig.

    Das Training virtueller Kommunikation im »Virtual Team Room«

    Unser Trainingsangebot »Virtuelle Kooperation 4.0 – Training in vitero« bietet:

    • eine – durch Realitätsnähe – intuitive Moderation.
    • die Gestaltung unterschiedlicher Besprechungsformate – wie kurze Projekttreffen, Expertenhotline oder Workshops.
    • die Anleitung zur Entwicklung von betriebsspezifischen Nutzungsszenarien in der Industrie 4.0.

    Modul 1: Technische Möglichkeiten für Ihr virtuelles Meeting

    Lernziele:

    • Übersicht über die technischen Funktionen der Kommunikation und Moderation im virtuellen Raum
    • Auswahl und Gestaltung passender Besprechungsformate

    Modul 2: Besondere Gestaltungselemente im virtuellen Raum

    Lernziele:

    • Visualisierung komplexer und abstrakter Sachverhalte oder technischer Probleme mit passenden technischen Funktionen
    • Die Gestaltung interaktiver und strukturierter virtueller Meetings im Kontext von Industrie 4.0: Entwicklung von Nutzungsszenarien, Erstellung von Drehbüchern und Kommunikationsplänen

    Modul 3: Transfer auf den eigenen Arbeitskontext

    Lernziele:

    • Analyse der Besprechungskultur im eigenen Unternehmen
    • Die erfolgreiche Einführung neuer Kommunikationsformen

    Ihr Nutzen

    • Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden für die virtuelle Moderation und Gesprächsführung geschult.
    • Sie fördern eine partizipative und lösungsorientierte Kommunikationskultur.
    • Sie unterstützen die bereichsübergreifende Zusammenarbeit – im Unternehmen und über die Wertschöpfungskette hinweg.
    • Der kurzfristige Zugang zu Expertennetzen hilft Ihnen bei der schnellen Lösung von Problemen.

    Kontakt

    Karin Hamann
    Telefon +49 711 970-2178
    karin.hamann@iao.fraunhofer.de

    Helmut Zaiser
    Telefon +49 711 970-2027
    helmut.zaiser@iao.fraunhofer.de

  • Zukunftswerkstatt Kompetenzentwicklung

    Die Produktionsarbeit verändert sich

    Die industrielle Produktion erlebt eine rasante technologische Entwicklung: Reale und virtuelle Welt verbinden sich zu einem Internet der Dinge und Dienste: zur Industrie 4.0. Man geht heute davon aus, dass sich die Art und Weise, wie Menschen in der industriellen Produktion arbeiten, durch sogenannte Cyber-Physical Systems (CPS) stark verändern wird – ganz ähnlich wie die Kommunikation durch das Internet. Mit der Einführung der untereinander und mit dem Internet hochvernetzten Cyber-Physischen Produktionssysteme soll die Produktivität und Flexibilität produzierender Unternehmen in Zukunft nachhaltig gesteigert werden.

    Auswirkungen auf die Kompetenzentwicklung

    Industrie 4.0 ist nicht nur ein technisches Thema, es verändert auch die geforderten Kompetenzen der Mitarbeiter. Es entstehen Systeme, bei denen Entscheidungen auf Mensch und Technik verteilt sind und sich dabei gegenseitig beeinflussen. Wie dieses veränderte Verhältnis an der Mensch-Maschine-Schnittstelle gestaltet wird, hat bedeutende Auswirkungen – unter anderem auf die zukünftig notwendigen Kompetenzen. Deshalb sind spezielle Kompetenzentwicklungsmaßnahmen so wichtig.

    Die »Zukunftswerkstatt Kompetenzentwicklung Industrie 4.0«

    Angesichts der gravierenden technologischen Veränderungen in der Informations-, Produktions- und Kommunikationstechnik müssen – für eine vorausschauende Personalpolitik – zukünftige Kompetenzanforderungen und auch potenzielle Engpässe frühzeitig erkannt werden.

    • In der Zukunftswerkstatt »Kompetenzentwicklung Industrie 4.0« geht es darum, die zukünftigen – organisatorischen und individuellen – Kompetenzbedarfe in der Produktion rechtzeitig wahrzunehmen. Dafür werden zunächst technologische und organisatorische Entwicklungsszenarien auf Betriebsebene erarbeitet.
    • Auf dieser Grundlage werden in der Zukunftswerkstatt folgende Fragen beantwortet: Welche veränderten Arbeitsanforderungen zeichnen sich ab? Welche neuen Arbeitstätigkeiten entstehen? Welche beruflichen Kompetenzen erhalten besondere Relevanz? Welche Kompetenzprofile und welche Kompetenzlücken ergeben sich?
    • Abschließend wird eine Vorgehensweise entwickelt, mit der technologische und organisatorische Anforderungen im Zusammenspiel mit einer arbeitsnahen Kompetenzentwicklung im Unternehmen umgesetzt werden können. Unser Angebot ist für KMU geeignet, kann flexibel auf Veränderungen reagieren und ist für Führungskräfte in der Produktion verständlich und handhabbar.

    Ihr Nutzen

    • Alternative Entwicklungsmöglichkeiten Ihres Unternehmens hin zur Industrie 4.0 werden erlebbar dargestellt.
    • Die Auswirkungen verschiedener Entwicklungsoptionen oder schon eingeführter Technologien auf die Kompetenz- bzw. Personalentwicklung Ihres Unternehmens werden sichtbar.
    • Profitieren Sie von der Kompetenz der Fachleute: Veränderungen werden mit Hilfe von Personal-, Organisationsentwicklern und betrieblichen Aus- und Weiterbildern besser im Unternehmen integriert.
    • Durch die Beteiligung von Mitarbeitern und Betriebsräten, wird die Industrie-4.0-Migration in Ihrem Unternehmen besser akzeptiert und Sie erreichen eine aktivere Mitarbeit.

    Kontakt

    Bernd Dworschak
    Telefon +49 711 970-2042
    bernd.dworschak@iao.fraunhofer.de

    Helmut Zaiser
    Telefon +49 711 970-2027
    helmut.zaiser@iao.fraunhofer.de

  • Digital Leadership leicht gemacht - Führung und Zusammenarbeit in der grenzenlosen Arbeitswelt

    Module für die erfolgreiche Digital Leadership

    Präsenzorientierung als Herausforderung

    Eine Fraunhofer IAO Studie, in der wir mehr als 2500 Führungskräfte aus zehn Unternehmen befragten, zeigt: In digitalisierten Arbeitswelten verändern sich Führung und Zusammenarbeit erheblich. Einer medienkompetenten und zunehmend technisch unterstützten Kommunikation kommt große Bedeutung zu. Führungskräfte müssen ihre Formen der Mitarbeiterbetreuung und -kommunikation überdenken. Mitarbeitende und Führungskräfte müssen eingespielte Mechanismen der Zusammenarbeit, die eine starke Präsenzorientierung beinhalten, reflektieren und weiterentwickeln. Doch die für digitale Arbeitskontexte erforderliche Veränderungs- und Medienkompetenz wird kaum systematisch vermittelt. Dabei geht es nicht nur darum, neue technische Möglichkeiten zu schulen, sondern auch um die Entwicklung einer neuen Kommunikationskultur, die die vielen Feinheiten beiläufiger Wahrnehmungen berücksichtigt. Doch meist begrenzen sich entsprechende Einführungskonzepte auf die Bereitstellung von IT und die Schaffung der notwendigen betrieblichen Regelungswerke wie zum Beispiel Betriebsvereinbarungen.

    Welche Herausforderungen bestehen?

    Führung in der digitalisierten Arbeitswelt hat andere Rahmenbedingungen. Alle Beteiligten arbeiten wesentlich intensiver über technische Kommunikationsmedien zusammen, die gut beherrscht und sinnvoll eingesetzt werden sollten. Delegation, Anleitung und Feedback müssen auf die neue Situation angepasst werden. Informelle, persönliche Kommunikation, die häufig über den sogenannten »Flurfunk« läuft, benötigt eine neue Form der Umsetzung. Kurz gefasst: Aktiver, bewusster und situationsangepasster Kommunikation kommt große Bedeutung zu. Die gesamte Kultur der Zusammenarbeit erfordert eine Weiterentwicklung.

    Kultur als erfolgskritische Voraussetzung

    Warum ist eine Weiterentwicklung der Zusammenarbeitskultur so wichtig? Gerade in veränderungsintensiven Zeiten können Organisationen nicht komplett durchgesteuert werden. Die effektivsten Methoden im Umgang mit Komplexität sind Vertrauen, eingeübte Verhaltensweisen und implizite Leitlinien des Handelns, die durch Übung und gelebte Unternehmenskultur entstehen. Kultur zeigt sich im Wesentlichen in menschlichem Verhalten, daher ist Reflexion eine grundlegende Voraussetzung für Verhaltensänderung.

    Unser Angebot

    Digital Leadership – drei Module für die erfolgreiche Realisierung

    Das Fraunhofer IAO hat für eine erfolgreiche Kulturveränderung drei Schulungsmodule entwickelt, die für die Führungskräfte und deren Teams konzipiert wurden. Diese drei Module beziehen sich auf folgende Themen:

    • Modul 1: Kommunikationskompetenz für flexible Arbeitsformen: Ziel ist, Mitarbeitende und Führungskräfte virtuell arbeitsfähig zu machen, die Techniken und deren medienpsychologische Wirkungen zu kennen und individuell anzuwenden.
    • Modul 2: Stärkung der Selbstverantwortlichkeit und Teamperformance: Ziel ist, die Selbstorganisation im Team für eine virtuelle Zusammenarbeit aufzusetzen und laufend zu verbessern.
    • Modul 3: Führung über Distanz: Ziel dieses ausschließlich für Führungskräfte entwickelten Moduls ist, das eigene Führungsverhalten zu reflektieren und praktische Hilfestellungen für ergebnis- und vertrauensorientierte Führung anzubieten.

    Didaktische Prinzipien

    Die Module sind so gestaltet, dass sie an aktuelle Arbeitsprozesse angepasst werden können und als Unterstützung der Selbstorganisation und des Voneinanderlernens dienen. Die Inhalte zielen auf die Stärkung der Teamverantwortlichkeit für die Durchsetzung und Einhaltung flexibler Arbeitsformen und stoßen einen dauerhaften Lernprozess an. Jedes Team startet mit seinem eigenen Reifegrad, der stetig weiterentwickelt wird. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe, direkte Arbeitshilfen und gezielten Informationsinput.

    Kontakt

    Dr. Josephine Hofmann
    Telefon +49 711 970-2095
    josephine.hofmann@iao.fraunhofer.de

    Valerie Wienken
    Telefon +49 711 970-2154
    valerie.wienken@iao.fraunhofer.de

  • Flexible Arbeitsformen: Veränderungsprozesse umsetzen – Arbeitgeberattraktivität und Produktivität erhöhen

    Die Flexibilisierung des Arbeitslebens ist ein Trend, der in Folge der Digitalisierung stetig zunimmt und weitreichende Formen annimmt. So bieten zur Zeit immer mehr Unternehmen etwa mobile Arbeitsmöglichkeiten an, um fallweise von daheim, unterwegs oder vom Kunden aus zu arbeiten. Diese Entwicklung birgt deutliche Wettbewerbsvorteile für Unternehmen jeglicher Branche und Größe. Gelungene Flexibilisierung hilft nicht nur dabei, Ressourcen besser einzusetzen, sondern erhöht auch die Arbeitgeberattraktivität. Damit die Umsetzung von flexiblen Arbeitsformen jedoch die gewünschten Effekte bringt, müssen Arbeitgeber und Beschäftigte gleichermaßen in den Wandlungsprozess eingebunden werden.

    Flexibilisierung in verschiedenen Dimensionen

    Flexible Arbeitsformen ermöglichen zum einen ein zeitlich und örtlich unverbundenes Arbeiten, zum anderen können durch Flexibilisierung die Aufgaben der Beschäftigten vielfältiger gestaltet werden. Dadurch bieten sich bessere Entwicklungsmöglichkeiten. In der Unternehmenspraxis finden sich heute verschiedene Ausprägungen und Formen der Flexibilisierung, die sich zum Teil auch gegenseitig verstärken. Einigkeit besteht jedoch darin, dass der Trend hin zu flexiblen Arbeitsformen unumkehrbar ist.

    Individualität statt Patentrezept

    Für die praktische Umsetzung flexibler Arbeitsformen gibt es kein allgemeingültiges Patentrezept. Jedes Unternehmen muss den für seine Bedürfnisse passenden Mix finden und dabei auf der bestehenden Arbeitskultur aufsetzen. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Umsetzung ist in jedem Fall die gründliche Analyse des Unternehmens und seiner individuellen Voraussetzungen. Bei der Realisierung müssen unternehmenskulturelle Rahmenbedingungen genauso beachtet und weiterentwickelt werden wie Teamprozesse, bestehende IT-Infrastrukturen und digitale Kompetenzen.

    Erfahrung macht den Erfolg

    Welcher individuelle »Flexibilisierungsmix« ist der richtige? An welchen Stellen gibt es Hürden und Stolpersteine bei der Umsetzung? Wo und wie sind Beschäftigte und Führungskräfte in den Wandlungsprozess einzubinden? Flexible Arbeitsformen müssen gemeinsam mit Beschäftigten, Führungskräften, HR-Verantwortlichen, IT-Fachleuten und der betrieblichen Interessenvertretung gestaltet werden. Veränderungsprozesse, die so tief in den Unternehmensalltag eingreifen und die Unternehmenskultur betreffen, erfordern eine intensive und breite Beteiligung der Belegschaft. Wir unterstützen Sie dabei.

    Ihre Vorteile

    • Wir beraten Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung neutral und wissenschaftlich fundiert zu allen Dimensionen und Formen der Flexibilisierung.
    • Wir ermitteln die individuellen Anforderungen sowie den kulturellen Reifegrad des Unternehmens.
    • Wir konzipieren und moderieren eine Beteiligungskampagne zur Neuregelung.
    • Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir ein individuelles Erfolgskonzept: von der Gestaltung der betrieblichen Regelung, der Arbeitszeit und IT-Ausstattung, der Teamprozesse bis hin zu Trainingsangeboten für alle Beschäftigten.
    • Wir steuern und begleiten das gesamte Veränderungsmanagement (Change Management) von der Präsenzkultur hin zu einer modernen und vertrauensorientierten Arbeitskultur.
    • Wir ermitteln unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit die richtigen Formen, Kombinationen, Ausprägungen und den Umfang flexibler Arbeitsformen.
    • Wir beraten zu allen notwendigen Voraussetzungen wie etwa im Bereich eCollaboration und moderner Arbeitsplatzausstattung.

    Kontakt

    Dr. Josephine Hofmann
    Telefon +49 711 970-2095
    josephine.hofmann@iao.fraunhofer.de

    Alexander Piele
    Telefon +49 711 970-2318
    alexander.piele@iao.fraunhofer.de

  • Kulturcheck für digitale Arbeitsformen - Wie fit ist Ihre Organisation für die Zusammenarbeit über Distanz?

    Neue Arbeitsformen – neue Organisationsformen

    Die Digitalisierung optimiert die Zusammenarbeit über Distanz. Egal, ob die Mitarbeitenden von zuhause, unterwegs oder vom Kunden aus arbeiten, ob Projektteams an verschiedenen Standorten virtuelle Projektmeetings haben oder Crowdworker eingebunden werden: Zusammenarbeit funktioniert heute auch ohne physische Präsenz.

    Beharrlichkeit der Präsenzorientierung

    Trotz technischer Möglichkeiten wird das Potenzial, das neue Arbeitsformen bieten, nicht ausgeschöpft. Gründe liegen in unserer Sozialisation und den vielen gewohnten Nebeneffekten räumlicher Co-Lokation von Kollegen. Noch immer ist es so, dass in vielen Unternehmen direkte Führung, Anleitung und Zusammenarbeit »über den Schreibtisch« bzw. »über den Gang« erfolgt und dies nicht selten auch spontan. Zudem sind wir es gewöhnt, viele Informationen in »normalen« Arbeitsumgebungen automatisch aufzunehmen. Wir sehen zum Beispiel morgens mit einem Blick ins Gesicht des Kollegen, wie es ihm geht. Das Gespräch bei einer zufälligen Begegnung am Kaffeetresen bietet Gelegenheit für den informellen Austausch, fördert den Teamgedanken sowie die Bindung der Arbeitnehmer an die Organisation. Und nicht selten entstehen die besten Ideen in der ungezwungenen Atmosphäre der Teeküche. Ein großer Teil der Informationswahrnehmung und Kommunikation erfolgt also automatisch und ohne Anstrengung. Ihr Wegfall ist gerade für Führungskräfte ein Problem.

    Aus den Augen, aus dem Sinn?

    Unsere Erfahrung zeigt: Mitarbeitende, die physisch weiter »weg« sind, geraten bei Führungskräften und Kollegen aus dem Blickfeld. So lässt sich fragen: Wieviel physische Präsenz ist notwendig und wichtig? Wie macht man auch ohne physische Anwesenheit Karriere in den Organisationen? Und wie kann man dem Geschäftsführer die eigene Idee persönlich erläutern, auch wenn man dafür eben nicht die zehn Minuten auf dem Weg vom Meetingraum nach draußen nutzen kann? Räumliche Trennung kann dazu führen, dass Talente »unsichtbar« bleiben und nicht adäquat gefördert werden.

    Organisationswandel erfordert Kulturwandel

    Diese Effekte entspringen in der Regel keiner schlechten Absicht, sondern manifestieren die starke Gewöhnung und Sozialisierung in präsenzorientierten Arbeitssettings. Ungezwungene Kommunikation und gute Zusammenarbeit in der virtuellen Welt wollen gelernt sein. Auch die Veränderung hin zu einer vertrauensorientierten Arbeitskultur ist eine wesentliche Aufgabe im Übergang zu flexiblen Arbeitsformen.

    Unser Angebot

    Wir bieten Ihnen ein effizientes Online-Tool, mit dem Teams oder gesamte Organisationen ihre aktuelle Kultur transparent machen können. Aus insgesamt sieben Analysebereichen werden relevante Beschreibungsdimensionen abgefragt, wobei sowohl die Einschätzung der Ist-Situation als auch das Wunschbild – das Soll – abgefragt werden. Die Daten werden anonymisiert erhoben und das Ergebnis visuell aufbereitet. Sie erhalten:

    • eine Einschätzung der aktuell gelebten Kultur – aus der Brille der Mitarbeitenden und Führungskräfte, als individuelles Ergebnis und als Gesamtgruppenwert
    • das Wunschbild der Mitarbeitenden und Führungskräfte und eine Analyse der auf dem Weg dahin noch zu überbrückenden Lücken
    • eine Gesprächsgrundlage für Teamworkshops, in denen über individuelle Einschätzungen gesprochen und in einem zweiten Schritt die konkrete gemeinsame Ausgestaltung der virtuellen Zusammenarbeit in Angriff genommen werden kann
    • ein Werkzeug für eine organisationsweite Abfrage, deren Ergebnisse auch im Benchmark zu anderen Unternehmen bewertet werden können
    • und damit eine Grundlage für eine nachhaltige Kulturentwicklung.

    Unsere Tools erfüllen sämtliche datenschutz- und datensicherheitsseitigen Anforderungen und basieren auf Plattformen, die wir bereits in einer Vielzahl von Unternehmen eingesetzt haben.

    Kontakt

    Dr. Josephine Hofmann
    Telefon +49 711 970-2095
    josephine.hofmann@iao.fraunhofer.de

    Valerie Wienken
    Telefon +49 711 970-2154
    valerie.wienken@iao.fraunhofer.de